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MEC Archiv 2005
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19.11.2005
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Besuch Modellbau Bodensee Friedrichshafen
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Wiederum
führte uns, sechs Mitglieder des MEC-Schwenningen das Hobby in die Welt der
Modellbahn, diesmal in die großen Hallen der Messe nach Friedrichshafen.
Es ist schon beeindruckend, was dort unter dem Oberbegriff des Modellbaues
in allen Varianten gezeigt wird. Uns interessierte natürlich nur die Abteilung
Modellbahn in allen ihren Facetten, welche die Halle 2A in ihrer ganzen Größe
in Anspruch nahm. Doch wie bei allen Vorhaben, weicht die Planung meistens von
wirklichen Geschehen erheblich ab.
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Lustigerweise,
wie beim letzten Ausflug schon, wurde uns wieder eine unfreiwillige Busfahrt zuteil:
Es wurden sogar deren zwei, wie sich dann am Nachmittag herausstellte. Da wir
wieder den Samstag gewählt hatten, und an diesen Tagen meistens gebaut wird, war
zwischen Radolfzell und Ludwigshafen wieder SEV eingerichtet. |
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Diese eher unspektakuläre Busfahrt verlief planmäßig so dass alle
Teilnehmer um 11.00 h. in Friedrichshafen- Stadtbahnhof eintrafen. Der dort planmäßig
eingerichtete Bus- Messeverkehr brachte uns schnell an den Ort des Geschehens.
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verbleibenden Stunden wurden dann durch interessante Messe-Darbietungen geprägt.
Erwähnenswert waren die teilweise sehr gut gestalteten Modellbahnanlagen in allen
Spuren, welche den dort anwesenden Modellbahnvereinen aus der BRD und Frankreich
zu verdanken waren. So verging schnell ein unterhaltsamer Nachmittag, der seinen
Abschluss in der geplanten Rückfahrt mit dem IRE Ulm-Basel finden sollte. |
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Doch wie schon gesagt, die Planung ist eine Sache ,die Ausführung
eine andere. Wegen der immer noch stattfindenden Bauarbeiten fand die Rückfahrt
wieder mit dem Bus statt. Durch das unbedingt von einem Teilnehmer aufzunehmende
Sonnenuntergangs-Szenario wurde natürlich die zufällig mögliche Rückfahrt
um eine weitere Stunde verzögert, was den Verursachenden eine Runde am Stammtisch
in Schwenningen kosten wird. Der oben beschriebene Umstand wurde von den übrigen
5 Teilnehmern während der Rückfahrt im Zuge einstimmig beschlossen !!! |
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Bericht von Peter Arntjen |
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22.10.2005
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Ausflug des MEC nach Hausach
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Am 22.10.2005 haben wir wieder mal einen Gemeinschafsausflug im Zeichen des
Hobbys, nämlich zur Modellbahnanlage nach Hausach gemacht. Morgens um 8.54 Uhr.
sind 14 Teilnehmer mit dem IRE von Villingen aufgebrochen. In Hausach angekommen,
öffneten pünktlich um 10.00 Uhr die Pforten der "Schwarzwaldbahn“. Wenn
man den großen Raum (ein ehemaliger Supermarkt ) betritt, empfindet man sofort
ein Gefühl von erhabener Größe, die so ganz von dem abweicht, was Modellbahner
in der Welt der Kompromisse und räumlichen Einschränkungen so täglich erleben.
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Schon der meisterlich gestaltete Hindergrund mit der Schwarzwald-Wirklichkeit
erstaunt den Besucher. Raffiniert im Hindergrund verschwindende Straßen verblüffen
immer wieder auf’s neue. Die Bahnhöfe Hausach, Hornberg und Triberg haben die
Erbauer sehr gut nachempfunden und ausgestaltet. Bewegt sich der Betrachter in
der oberen Etage der Anlage, wird der Gesamteindruck noch durch sehr schöne Einzeldarstellungen
von Fahrzeugen und Personen im Landschaftsbild verstärkt. |
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Die im 19. Jh. von Robert Gerwig erbaute Schwarzwaldbahn hat hier stellenweise
ihr Ebenbild gefunden. Die liebevoll gestaltete Landschaft mit 62.000 Bäumen,
vermittelt dem Vorbild angepasst, den Eindruck von Größe und Weite. Faszinierende
Ein- und Ausblicke öffnen sich dem Betrachter, der glaubt, sich mitten in der
Landschaft zu befinden. Der Aspekt Eisenbahn wird eher beiläufig wahrgenommen,
es dominieren die vielen alten schönen Schwarzwald-Höfe, die jedes kleine Detail,
wie Personen oder Tiere wiedergeben. |
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Nach dem sich dann die Gruppe alles angesehen hatte, und die Mittagszeit
herangerückt war, entschloss man sich die Fahrt durch das obere Kinzigtal nach
Freudenstadt fortzusetzen. Die um 3 Personen geschrumpfte Gruppe fuhr mit der
OSB durch die herrliche Schwarzwald-Idylle bergwärts. Oft wurde man an die eben
gesehene Anlage erinnert. Der Hindergrund derselben zeigt ja in verblüffender
Weise die Landschaft des oberen Kinzigtals. |
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Schließlich in Freudenstadt angekommen, hätte zur Wahl gestanden, durch das Murgtal
mit der "Straßenbahn“ nach Karlsruhe zu fahren, oder in Freudenstadt eine
Pause einzulegen. Da wir uns für das letztere entschieden, wurde uns noch eine
unfreiwillige Busfahrt zuteil. So saßen wir bei strahlendem Sonnenschein auf dem
Freudenstädter Marktplatz bei Kaffee und Kuchen und schlugen die Zeit tot. |
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Groß war die Überraschung, als wir erfuhren, dass die geplante
Fahrt nach Eutingen i.Gäu., wegen Streckensperrung nicht stattfinden konnte. Zum
Glück war SEV eingerichtet, sodass wir zur schon erwähnten Busfahrt aufbrechen
konnten. |
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Die gesamte Schwäbische-Alb, sowie der nördliche Schwarzwald zeigte sich in voller
Ausdehnung den Betrachtern. Sehr interessant gestaltete sich die Tatsache, dass
der Bus praktisch parallel zur Bahnlinie fuhr, um eventuell wartende Reisende
aufzunehmen. Die sich daraus ergebende Zick-Zack-Linienführung, und die nicht
minder hohe Geschwindigkeit des Fahrzeuges gaben der Fahrt doch eine persönliche
Note. Das befürchtete Anschlussversäumnis durch eine 15 minütige Verspätung des
Bussses ergab dann schließlich in Eutingen ein Eintreffen von 14 Minuten vor Plan.
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Alle Beteiligten waren sich einig: “Das war eine Bereicherung des Ausfluges“.
Doch waren die Überraschungen des Tages noch nicht zu Ende. Ein Blick auf den
Fahrplan am Bahnhof zeigte uns, dass der nächste Zug (weil Samstag war) nur bis
Horb fuhr. Diese weitere Stunde Aufenthalt bescherte uns einen Blick über die
Stadt Horb und das schöne Neckartal in der einsetzenden Dämmerung. |
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Als die Teilnehmer müde um 21 Uhr zu Hause ankamen, lautete das
Fazit: “Es war trotz aller Widrigkeiten ein gelungener Tag". |
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www.schwarzwald-modell-bahn.de |
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Bericht von Arno Page |
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5.5.2005
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Vatertagswanderung
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Zehn Teilnehmer trafen sich morgens um 9.30 Uhr in St.Georgen. Nach kurzer
Fahrt in Richtung Schönwald/Schonach stellten wir ein Auto beladen mit Tischen
und Bänken, sowie Verpflegung in der Nähe des Blindensees ab. Von Schonach führte
uns der Weg vermittels Traktor und ehemaligem Heuwagen hinauf in die Höhe (1000
m ).
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Nahe beim Gasthaus "Wilhelmshöhe" begann unsere Wanderung in den Wolken, welche
am Blindensee vorbeiführte. Auf der Blindenhöhe haben wir dann beim abgestellten
Auto ein ausgiebiges Frühstück zu uns genommen. Durch einen geschickt gewählten
überdachten Rastplatz blieben auch alle trocken. |
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Durch die niedrigen Temperaturen( 10°) konnte man auch kaum ins
Schwitzen kommen. Nachdem das Küferhäusle erreicht war, schmeckte auch so manches
Weizenbier. Einigen Teilnehmern war doch etwas kalt geworden, so dass mit Glühwein
und Jagertee Abhilfe geschaffen werden konnte. Da der 368 Jahre alte
"Rainertonishof" am Wege lag, beschloss man denselben zu besichtigen. Dort lernten
die Wanderer, wo sie in Zukunft ihre Spargroschen zu lagern hätten: Nämlich "Auf
der hohen Kante". Gemeint war ein alter Brauch der Landbevölkerung: Hinter der
oberen umlaufenden Abschlussleiste eines Schlafzimmerschrankes verbarg man das
Geld. Wir lernten ebenfalls,daß man:" Sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen
brauchte".(Altes Getreidemaß) Gleichfalls war das Leben eines Ochsen beendet,
wenn man seiner Hilfe beim Bau eines Hauses nicht mehr bedurfte,weil es fertig
war. Die Schlachtung des Ochsen war also in früheren Zeiten gleichzusetzen mit
dem Richtfest. Der Kopf des Tieres wurde am obersten Balken des Daches aufgehängt.
Solche, und vielerlei andere interessante Gepflogenheiten des Mittelalters konnten
die Teilnehmer mit nach Hause nehmen.- |
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Nach einer weiteren Rast unter den Klängen einer Blasmusik-Kapelle
in den neuen Anbauten des Rainertonishofes traten die fröhlichen Wanderer den
Rückweg an. |
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Die Abschlussrast im " Rössle" in Peterzell mit einem opulenten
Abendessen vervollständigte einen gelungenen Ausflugstag, welcher durchaus zur
Nachahmung empfohlen werden kann. |
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Bericht von Peter Arntjen |
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